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Freitag, 1. August 2014

der Sommer auf Marmeladekisses [geh doch einfach raus]

Hallo Liebe,
heute schicke ich Euch ein Blütenmeer und wünsche euch ein sonniges Wochenende. Hier im Pott soll (fast) das ganze Wochenende allerfeinstes Sommerwetter sein. So ein paar Gewitter am Sonntag schrecken mich nicht mehr ab, die gehören doch schon zum Sommer dazu. Ich hoffe, ich kann euch dazu motivieren raus zu gehen und Fotos zu machen. Selbst wenn ihr nicht viel Zeit habt, geht am Wochenede raus und seid bewusst unterwegs. Party on!
Es ist so schön all die Momente auf Bildern zu sammeln. Eigentlich gebe ich meine Filme immer zeitnah ab, diesen hier hatte ich aber irgendwie vergessen.Nun freue ich mich jetzt aber umso mehr über die Fotos. Also gar nicht schlimm. Ich lobe mich wirklich sehr selten selber, aber heute klopfe ich mir für die ersten beiden Doppelbelichtungen auf die Schulter. Ich finde die so super und habe so lange geübt. Falls ihr mehr über Doppelbelichtungen lesen wollt, ich habe hier schonmal darüber geschrieben.

Fast alle Bilder machte ich im Frühling bei einem Spaziergang um und in Villa Hügel. Hier gibt es mehr zu der Villa. Das Bild auf dem Michel Pizza schneidet entstand vor zwei oder drei Wochen. Es ist dabei, weil ich es so sehr mag. Ich liebe das Licht, das nachmittags in unsere Küche scheint. Und das letzte Bild entstand neulich am See.









Freitag, 7. März 2014

swap some [analogue] love

doppelbelichtung tipps, analoge fotografie, lomography


Heute schreie ich ein lautes YEAH hinaus, so laut, dass ihr es bis in den hohen Norden und den tiefen Süden hören könnt. Zusammen mit Serpil verbreite ich ab jetzt analoge Liebe im ganzen Land und ihr sollt uns dabei helfen! Wir wollen euch anstecken, anstecken mit unserer Euphorie für die analoge Fotografie. Wir haben einen Virus kreiert, der euch befallen soll und den ihr nie wieder loswerden sollt. Wir sind aufgeregt, denn ab heute heißt es swap some [analogue] love!

Wie funktioniert swap some [analogue] love?
Bei unserer Aktion geht es darum, dass wir, zusammen mit euch, die tollsten Doppelbelichtungen fabrizieren wollen. Dazu bitten wir euch darum, uns bereits belichtete Filme per Post zu schicken. Wir werden diese Filme dann ein zweites Mal belichten, entwickeln und ein riesiges Best-of der Bilder auf unseren Blogs präsentieren. Wichtig ist, dass ihr den belichteten Film nicht ganz zurückspult, damit wir den Film wieder in unsere Kameras einspannen können. Es macht gar nichts, wenn dadurch einige Fotos draufgehen. Wir nehmen jeden Film, solange es ein 35mm-Film ist. Iso, Farbe oder Ablaufdatum spielen keine Rolle.

Wie mache ich mit?
1. Schicke uns bis zum 21.03.2014, 20Uhr eine Email an: swapsomelove@gmail.com du bekommst dann eine Email mit allen Details von uns zurück
2. Geh raus, hab Spaß und knippse wie wild! (Achtung, Film nicht komplett zurückspulen!)
3. Sende uns deinen belichteten Film bis zum 28.03.2014, an die Adresse, die du per Email bekommst, zu. Filme, die nach dem 28.03. ankommen werden wir nicht berücksichtigen.


Wir waren natürlich bereits in Sachen Doppelbelichtung unterwegs und haben fleissig Fotos und Erfahrungen gesammelt. Doppelbelichtungen sind zwar recht einfach zu machen, es gibt aber ein paar Kleinigkeiten, die die Fotos noch besser aussehen lassen. In den nächsten Tagen wird es einen Post geben, in dem wir all unsere Tipps und Erfahrungen mit euch teilen werden.

So, wir sind zugegebenermaßen sehr sehr aufgeregt, das Herz schlägt uns bis zum Halse. Fragen wie: "Was sagen die wohl zu unserer Idee?!" oder "Hoffentlich macht Jmd mit." geistern durch unsere Köpfe. Wir freuen uns wirklich riesig über Jeden, der mitmacht! 
Wollt ihr mit uns [analogue] love swappen?

with lots of analogue love
Serpil& Berit


Montag, 17. Februar 2014

Canon AE1 {Review}


Oh, Yeah! Endlich habe ich eine Canon AE-1. Bisher war meine einzige analoge Spiegelreflexkamera eine Minolta. Mit dieser war ich aber nie richtig zufrieden. Seitdem ich analog fotografiere, spukt mir die AE-1 im Kopf herum. Schon vor zwei Jahren, als ich mir die Minolta kaufte, war ich eigentlich auf der Suche nach der AE-1. Die Minolta lief mir als Superschnäppchen über den Weg und sollte vorerst reichen.


Die Canon AE1 erschien 1976 als Profikamera und hatte als erste Kamera eine Blendenautomatik. Man kann die Blende also auf "Automatik" stellen, der Rest der Kamera ist manuell zu bedienen. Die Kamera wählt, passend zur Belichtungszeit die Blende und zeigt diese im Sucher an. Mir persönlich war es wichtig, eine manuelle SLR-Kamera zu kaufen, da es mir einfach Spaß macht, Alles selber einzustellen. Ich finde, da kommen die besten und experimentellsten Fotos bei rum. Wenn ich immer nur auf "A" fotografiere habe ich immer gute, so normale Bilder. Das ist aber mit Sicherheit Geschmackssache. Einige empfinden es vielleicht als störend, vor jedem Foto mit den Einstellungen rumzuhamplen?! Für Diejeniegen, die mehr Automatik brauchen, ist dann vielleicht die Canon A1 was?!


Die Canon AE-1 sieht einfach wunderschön aus, liegt sehr gut in der Hand und ist leicht zu handhaben. Eine Kleinigkeit, die ich sehr schön finde ist der Selbstauslöser. Das ist doch praktisch. Die Belichtungszeit reicht von 2s bis 1/1000s. Eine Bulb-Funktion für Langzeitbelichtungen gibt es auch.



Mich begeistert nicht nur die Schönheit und die Handhabung der Kamera, sondern auch die Bildqualität. Bisher habe ich drei Filme entwickeln lassen und bin sehr glücklich mit den Ergebnissen. Selbst bei grauem Matschwetter werden die Bilder nicht konturen-und farblos.




Mich interessiert, ob ihr eine analoge Spiegelreflexkamera benutzt?! Wenn ja, welche? Wie sind eure Erfahrungen? Verlinkt auch gerne eure Bilder dazu. So, ich mach jetzt ein Päussken und kuriere meine Erkältung aus.


Donnerstag, 6. Februar 2014

La Sardina und ich haben es nochmal versucht


Hallo Liebe,
neulich hat es über eine Woche gedauert, bis meine Fotos fertig im dm lagen. Hömma! Ich bin fast ausgerastet! Sonst sind die Fotos nach fünf Tagen da. Ich wünsche mir einen Fotoladen, der selber entwickelt und schnell ist, dafür zahle ich dann auch gerne etwas mehr. Hallo Duisburg! Letzendlich habe ich kurz vorm Ausraster die Kurve gekriegt, was nicht zuletzt an den Ergebnissen der Bilder lag. Hier zeigte ich euch bereits meine ersten Bilder der La Sardina(vielen Dank für eure Kommentare und Verlinkungen). Ich war nicht ganz so zufrieden, weil zu viele Fotos dunkel und verwackelt waren. Runde zwei ist viel besser gelaufen. Die sind super! Finde ich jedenfalls. 










Was sagt ihr zu den Bildern?

Donnerstag, 23. Januar 2014

[Lomography] La Sardina Review


Hallo Liebe,
die La Sardina durfte im November, als meine zweite Lomo-Kamera, bei mir einziehen. Heute haue ich dazu meine ersten Eindrücke, in Form eines kleinen Erfahrungsberichtes raus.

Die La Sardina ist eine recht kleine, leichte Kamera, die gut in der Hand liegt. Eine Handtaschen Kamera. Man kann sie getrost, ohne weiteren Schutz, in die Tasche werfen und überall mit hinnehmen. Für mich der erste Pluspunkt. Ich mag es, im Alltag eine Kamera dabei zu haben. Da wähle ich natürlich nicht die Spiegelreflexkamera mit fettem Objektiv und Blitz. Wie ihr wahrscheinlich wisst, gibt es die Kamera in sehr vielen verschiedenen Designs. Ich habe die Capri-Edition, diese ist mit old-school-Liegestuhl-Stoff bezogen. Mir persönlich gefällt sie gut, das ist aber natürlich geschmackssache. Ich habe keinen Blitz für die Kamera, sie ist aber mit Blitz erhältlich.


Nun aber erstmal zu den technischen Daten:
für 35mm Filme
Weitwinkellinse
Brennweite 22mm
feste Blende/f8
Fokussierungsabstand: 0,6m-1m & 1m-infinity
Belichtungszeit: Bulb(Langzeitbelichtung nach Wahl), N(1/100s), MX(Mehrfachbelichtungen)
automatischer Bildzähler
Filmfenster




Die Kamera funktioniert sehr einfach, weil sie nicht viele Einstellungsmöglichkeiten hat. Deswegen ist die LS, meiner Meinung nach, sehr gut für Einsteiger geeignet. Außerdem ist sie, im Vergleich zu anderen Lomokameras, günstig. Als Anfänger würde ich mir immer eine Kamera holen, die mit einem 35mm-Film funktioniert. Mir gefällt die Weitwinkellinse, die einen größeren Bildausschnit fotografiert. Der Schalter für die Mehrfachbelichtung macht riesigen Spaß. Man kann beliebig viele Fotos übereinander knipsen. Wie bereits gesagt, Gewicht und Größe der Kamera sind, für mich persönlich, ein totaler Pluspunkt.

 Mehrfachbelichtungen:

Bilder bei Sonnenschein:

Ich mag die Farbgebung der Bilder wirklich sehr. was meint ihr?



Für mich ist die feste Blende und die zwei Belichtungszeiten von 1/100s oder Bulb definitiv ein Nachteil. Bei sonnigem Wetter kann man sehr schöne Fotos machen. Sobald es aber etwas grau ist oder dämmert, wird es schwierig. Die Blende von 8 und die Belichtungszeit von 1/100s führen dazu, dass die Fotos recht schnell verwackeln. Ich bin da gerne flexibler. Natürlich könnte man die Belichtungszeit ausrechnen und dann während der Bulb-Belichtungdie Zeit stoppen, aber das ist mir viel zu aufwändig.

Bilder bei Dämmerung/schlechtem Licht:

Mein Fazit:
Die La Sardina ist eine schöne Kamera. Bei den richtigen Lichtverhältnissen macht sie gute Bilder, deren Look ich sehr mag. Fangt ihr gerade mit dem analogen Fotografieren oder der Lomography an, kauft sie euch. Die Kamera macht Spaß! Sucht ihr eine Kamera, mit der ihr, bei verschiedenen Lichtverhältnissen flexibel knipsen wollt, kauft eine Andere.

Nun interessiert mich, wie sind eure Erfahrungen mit der La Sardina? Mögt ihr die Kamera? Ihr dürft gerne zu euren La Sardina-Bildern verlinken.

 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Seifenblasen im Dunkeln und etwas Persönliches



Die Fotos, die ihr heute seht, sind bei einem Spaziergang mit Serpil entstanden. Sie brennt, genau wie ich, für den analogen shit <3

Heute, am 3.Advent möchte ich euch Etwas von mir erzählen. Leider, leider muss ich mein Latinum in der Uni nachholen und das ist einfach nur zum Kotzen! Mein ganzes Studium verzögert sich dadurch ungemein und der Frust wächst in mir. Vergangenen Sommer habe ich die Latinumsprüfung bereits einmal geschrieben und bin knapp durchgefallen. Ich hatte zuvor den ganzen Sommer gelernt. Was Schlimmeres war mir in der Uni vorher nicht passiert. Der Sommer war so ziemlich hin und belohnt für all die Büffelei wurde ich nicht. Nachdem ich das Ergebnis bekommen hatte, verbrachte ich eine Woche fast nur auf der Couch. Ich wurde so richtig krank. Erst bekam ich Grippe und dann Bauchweh. Normalerweise halte ich es nicht länger als eine Stunde auf der Couch aus, müsst ihr wissen. Bauchweh ist ein gutes Stichwort, denn im neuen Semester, nach dem Sommer, begann für mich der Latinumskurs zum zweiten Mal. Von Anfang an mit Bauchschmerzen!


Es ist für mich und auch all die anderen Studenten eine Qual. Alle haben Angst! Ich kann selten zugeben, dass ich Angst habe, aber seit einigen Tagen gestehe ich mir ein, dass ich eine Scheißangst habe! Und das ist gut so! Es ist gut, die Angst zu akzeptieren. Nun ist die Mitte des Semesters, im Februar werde ich die Prüfung erneut antreten. Schon jetzt bringt mich diese Prüfung um den Schlaf, ich liege manchmal ewig wach. Dabei fahre ich mir Filme auf die Prüfung oder überlege welche Personalpronomen ich noch wiederholen muss oder woran ich nochmal einen Konzessivsatz erkenne. Der absolute Wahnsinn!!!


Eigentlich bin ich stark und groß, wenn es aber um Latein geht werde ich klein. Das ist doch scheiße! Bereits einige Tage denke ich, in jeder freien Minute, darüber nach. Warum? Dafür geht viel zu viel Energie drauf! Es nagt richtig an mir. Ja, diese negativen Gedanken und Gefühle nagen an mir und meiner Einstellung. Ich will das nicht!


Und heute hat sich an meinen Gefühlen etwas verändert. Ich will einfach nicht mehr nur das Negative sehen! Das packe ich gar nicht. Ich will mich auf das Positive an diesem Latinum konzentrieren! Und das fühlt sich gut an. Wenn man das Lateinische beherrscht, dann versteht man so Vieles besser. Man erkennt nicht nur die Abstammung der Wörter im Deutschen, nein, man versteht plötzlich auch Italienisch. Redewendungen ergeben Sinn und man weiß wo sie herkommen. Namen von Menschen oder Firmen bedeuten viel mehr, bzw. die Bedeutung erschliesst sich ganz eben. Die deutsche oder englische Grammatik wird lächerlich einfach. Diese ganzen Kleinigkeiten und noch viel mehr sind gut und machen sogar Spaß.


Darüber hinaus wachse ich an all dem Stress. Wenn ich diese Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht habe, dann kann mir nie mehr eine Prüfung etwas. Ich beschliesse also heute, ganz offiziell, dass ich ab jetzt immer das Positive sehen werde. Ich will mich nicht mehr ständig davon runterziehen lassen. Weg mit all diesem negativen Scheiß! Ein bisschen Angst behalte ich, denn ich glaube, dass Angst nicht immer schlimm ist und manchmal auch einen wichtigen Teil beiträgt.
Fickt euch, ihr doofen Lateingedanken! Verpisst euch einfach! Ab heute gehe ich, wenn ich an einer viel zu schweren Rede von Caesar sitze, zwischendurch raus und freue mich über den Kaffee, den ich dabei trinke.


Habt ihr vielleicht auch gerade Etwas, wo ihr die blöden Gedanken einfach zum Teufel schicken wollt? Dann macht das bitte!