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Freitag, 4. April 2014

Lomography Sprocket Rocket {Review} Iam in love




Hallo Liebe,
heute gibt es den ultimative Test zur "Sprocket Rocket" von Lomography. Ich bekam die Kamera im Oktober und habe seitdem sehr viel ausprobiert. Nun habe ich genug Material zusammen, um euch einen detaillierten Einblick zu geben.

Der erste Eindruck: die Kamera ist total robust. Ich nenne sie den Ziegelstein, nicht weil sie schwer ist, sondern weil sie runterfallen und rumfliegen kann, ohne das sie eine Macke bekommt. Die SR begleitet mich nun schon einige Monate, immer wieder in diversen Taschen und sieht trotzdem aus wie neu. Für mich, ein absoluter Pluspunkt!

Technische Daten: Wie die meisten Lomokameras hat auch die SR nicht besonders viele Einstellungen. Bei der LaSardina hatte ich das ein wenig bemängelt, bei der SR macht das gar nichts, denn sie holt das durch ihre Besonderheiten wieder mehr als raus. Es gibt zwei Blendeneinstellungen (wolkig f/16 und sonnig f/10,8) und zwei Einstellungen der Verschlusszeit (1/100s und B). Ihr könnt den Abstand von 0,6-1m oder 1m-infinity einstellen. Mit Hilfe von zwei Knöpfen lässt sich der Film beliebig vor-und zurückspulen. Die SR funktioniert mit 35mm Filmen. Nun aber zu den Besonderheiten: die SR hat eine 30mm Weitwinkellinse und spuckt Fotos im Panoramaformat aus, außerdem kann man auf Wunsch die Perforationslöcher mitbelichten. Es gibt die Sprocket Rocket für 79€ in 9 verschiedenen Farben. Ich besitze eine gelbe SR.

Als ich das erste Mal durch den Sucher schaute, löste die Weitwinkellinse ein großes "WOW" aus. Der Bildausschnitt ist so riesig, dass ich es kaum glauben konnte. Ohne Scheiß, das birgt wirklich neue Möglichkeiten! Schaut mal, wieviele Menschen unten auf dem Bild sind. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, was ich meine!?


Ich bin ein riesen Fan von dem Panoramaformat. So viel auf einem Bild zu sehen macht mir viel Spaß und ist einfach wunderschön! Die SR produziert 18 Bilder auf einen 36er-Film. Ob man die Sprockets(Perforationslöcher) und Zahlen auf den Bildern mag oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Ich persönlich finde das toll und sehr besonders. Die Fotos der Sprocket Rocket bekommen durch das Format und die belichteten Löcher einen ganz eigenen Look! Falls man die Löcher und Zahlen nicht mag, so setzt man einen kleinen Rahmen in die Kamera, der verhindert, dass der gesamte Film belichtet wird.




Wie gesagt, ich habe den ultimativen Test durchgeführt. Ich habe die Kamera bei jedem Wetter, drinnen und draußen und mit verschiedenen Filmen benutzt. Genauso habe ich herausgefunden, wo und wie man den Film am besten entwickeln lässt und Abzüge bekommt. Das Ergeniss ist, dass die Kamera leider nur Sinn macht, wenn man selber scannen kann. Cewe macht keine Abzüge im Panoramaformat und scannt solches auch nicht ein. Selbst "nur entwickeln" und "nicht schneiden" funktioniert hier, im Ruhrgebiet, nicht mehr. Der Fotoladen meines Vertrauens, Foto Brell in Duisburg, entwickelt selbstverständlich "nur" und gibt den Film(auf Wunsch) auch ungeschnitten zurück. Die Fotos dort im Geschäft einscannen zu lassen geht, ist aber recht teuer.





Mein Fazit: ich liebe die Sprocket Rocket! Ich mag den Look inkl. Sprockets, Format und Farben. Die Kamera überzeugt mich komplett. Der einzige kleine Wehmutstropfen ist, dass man selber scannen muss, sonst wird es schwierig oder teuer. Es ist nur ein kleiner Wehmutstropfen, weil es, nachdem man eine Weile analog fotografiert, eh Sinn macht selber zu Hause zu scannen. Hat man aber aktuell noch keinen Scanner zu Haus, dann ist das ganz klar ein Problem.

Die Sprocket Rocket wurde mir von Lomography zur Verfügung gestellt. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Ihr habt mir da ein neues analoges Abenteuer beschert! Die Meinung bleibt aber ganz sicher meine!


Habt ihr auch eine Sprocket Rocket? Wie sind eure Erfahrungen? Ihr seid, wie immer, dazu eingeladen, eure Fotos zu verlinken.

Donnerstag, 6. Februar 2014

La Sardina und ich haben es nochmal versucht


Hallo Liebe,
neulich hat es über eine Woche gedauert, bis meine Fotos fertig im dm lagen. Hömma! Ich bin fast ausgerastet! Sonst sind die Fotos nach fünf Tagen da. Ich wünsche mir einen Fotoladen, der selber entwickelt und schnell ist, dafür zahle ich dann auch gerne etwas mehr. Hallo Duisburg! Letzendlich habe ich kurz vorm Ausraster die Kurve gekriegt, was nicht zuletzt an den Ergebnissen der Bilder lag. Hier zeigte ich euch bereits meine ersten Bilder der La Sardina(vielen Dank für eure Kommentare und Verlinkungen). Ich war nicht ganz so zufrieden, weil zu viele Fotos dunkel und verwackelt waren. Runde zwei ist viel besser gelaufen. Die sind super! Finde ich jedenfalls. 










Was sagt ihr zu den Bildern?

Donnerstag, 23. Januar 2014

[Lomography] La Sardina Review


Hallo Liebe,
die La Sardina durfte im November, als meine zweite Lomo-Kamera, bei mir einziehen. Heute haue ich dazu meine ersten Eindrücke, in Form eines kleinen Erfahrungsberichtes raus.

Die La Sardina ist eine recht kleine, leichte Kamera, die gut in der Hand liegt. Eine Handtaschen Kamera. Man kann sie getrost, ohne weiteren Schutz, in die Tasche werfen und überall mit hinnehmen. Für mich der erste Pluspunkt. Ich mag es, im Alltag eine Kamera dabei zu haben. Da wähle ich natürlich nicht die Spiegelreflexkamera mit fettem Objektiv und Blitz. Wie ihr wahrscheinlich wisst, gibt es die Kamera in sehr vielen verschiedenen Designs. Ich habe die Capri-Edition, diese ist mit old-school-Liegestuhl-Stoff bezogen. Mir persönlich gefällt sie gut, das ist aber natürlich geschmackssache. Ich habe keinen Blitz für die Kamera, sie ist aber mit Blitz erhältlich.


Nun aber erstmal zu den technischen Daten:
für 35mm Filme
Weitwinkellinse
Brennweite 22mm
feste Blende/f8
Fokussierungsabstand: 0,6m-1m & 1m-infinity
Belichtungszeit: Bulb(Langzeitbelichtung nach Wahl), N(1/100s), MX(Mehrfachbelichtungen)
automatischer Bildzähler
Filmfenster




Die Kamera funktioniert sehr einfach, weil sie nicht viele Einstellungsmöglichkeiten hat. Deswegen ist die LS, meiner Meinung nach, sehr gut für Einsteiger geeignet. Außerdem ist sie, im Vergleich zu anderen Lomokameras, günstig. Als Anfänger würde ich mir immer eine Kamera holen, die mit einem 35mm-Film funktioniert. Mir gefällt die Weitwinkellinse, die einen größeren Bildausschnit fotografiert. Der Schalter für die Mehrfachbelichtung macht riesigen Spaß. Man kann beliebig viele Fotos übereinander knipsen. Wie bereits gesagt, Gewicht und Größe der Kamera sind, für mich persönlich, ein totaler Pluspunkt.

 Mehrfachbelichtungen:

Bilder bei Sonnenschein:

Ich mag die Farbgebung der Bilder wirklich sehr. was meint ihr?



Für mich ist die feste Blende und die zwei Belichtungszeiten von 1/100s oder Bulb definitiv ein Nachteil. Bei sonnigem Wetter kann man sehr schöne Fotos machen. Sobald es aber etwas grau ist oder dämmert, wird es schwierig. Die Blende von 8 und die Belichtungszeit von 1/100s führen dazu, dass die Fotos recht schnell verwackeln. Ich bin da gerne flexibler. Natürlich könnte man die Belichtungszeit ausrechnen und dann während der Bulb-Belichtungdie Zeit stoppen, aber das ist mir viel zu aufwändig.

Bilder bei Dämmerung/schlechtem Licht:

Mein Fazit:
Die La Sardina ist eine schöne Kamera. Bei den richtigen Lichtverhältnissen macht sie gute Bilder, deren Look ich sehr mag. Fangt ihr gerade mit dem analogen Fotografieren oder der Lomography an, kauft sie euch. Die Kamera macht Spaß! Sucht ihr eine Kamera, mit der ihr, bei verschiedenen Lichtverhältnissen flexibel knipsen wollt, kauft eine Andere.

Nun interessiert mich, wie sind eure Erfahrungen mit der La Sardina? Mögt ihr die Kamera? Ihr dürft gerne zu euren La Sardina-Bildern verlinken.