Posts mit dem Label diy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label diy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. Oktober 2014

[diy] Bettwäsche selber batiken


Hallo Liebe,
wer hat früher eigentlich nicht in irgendeiner Ferienfreizeit oder in der Schule mal ein gaaanz schickes Batikshirt produziert?! Erinnert ihr euch noch an diese Kreise? So ein Tshirt würde ich heute nicht mehr tragen allerdings wollte ich schon so lange gerne gebatikte Bettwäsche haben, aber die war mir immer zu teuer. In der Regel kaufe ich Bettwäsche bei Ikea und das wird noch dauern bis sie dort ankommt. Neulich hatte ich die Idee weiße Bettwäsche selber zu batiken und heute erzähle ich euch meine Erfahrungen und zeige mein Ergebnis inkl. einer kleinen Anleitung.


das braucht ihr um Bettwäsche zu batiken:
Eimer oder Schüsseln (Achtung: es bleiben Farbränder)
Salz und Essig
Marabu Easy Color "Batik-und Färbefarbe" und Fixierer -je 2,98€
weiße Kissenbezüge "Dvala" von Ikea(80mal80) -2er Pack 5,99€
(die Kissenbezüge gibt es in verschiedenen Größen und Farben)



Die Farbe rührt ihr mit Salz, Essig und heißem Wasser an. Auf der Packung steht eine genaue Anleitung. Dann müsst ihr euch überlegen, wie die Kissenbezüge mal ungefähr aussehen sollen. Ich wollte keinen 90er-Jahre-Kreise und habe mich für sehr einfache Varianten entschieden.


Variante 1-Batiken mit Schnüren: Wie ihr seht habe ich ein Kissen mit etwas dünner Kordel zu einem festen Paket geschnürt. Durch die Schnürung kommt die Farbe nicht an den kompletten Stoff und die Färbung wird unterschiedlich intensiv. Das Kissen lasst ihr, nach Packungsanleitung, mindestens zwanzig Minuten im Färbebad. Danach schneidet ihr die Kordel durch und spült die Farbe in der Dusche oder Wanne sehr gründlich aus. Achtung: Putzt die Dusche danach unbedingt, sonst kann ein leichter Farbfilm in den Fugen und auf den Fliesen zurückbleiben.

Das Ausspülen gehört immer zum Batiken dazu, ich erwähne es jetzt nicht bei jeder Variante einzeln.



Variante 2: Hier habe ich das Kissen an einer Ecke zusammen genommen und in die Farbe gehängt. Wenn man den Stoff mit Wasser befeuchtet, zieht sich die Farbe immer weiter hoch.

 

Variante 3-Batiken mit Knoten im Stoff: ein Knoten im Stoff kann einen ziemlich schönen Effekt ergeben. Ich habe einen dicken Knoten in einen Kissenbezug gemacht und den Bezug inkl. Knoten in die Farbe gehängt. Natürlich kann man hier das Ergebnis nicht gut vorraussehen. Sicher ist, das Innere des Knotens wird nicht mitgefärbt und bleibt weiß.



Variante 4- Bettwäsche im Dip-Dye-Look: bei dieser Variante wollte ich ein Kissen im Ombre-style färben, also unten dunkel und nach oben hin immer ein bisschen heller. Dazu habe ich das Kissen gefaltet und in den Eimer gehängt. Alle paar Minuten habe ich das Kissen weiter in die Farbe getaucht. Unten habe ich es am längsten in der Farbe gelassen, nach oben hin wurden es immer weniger Minuten Einwirkzeit. Hier könnt ihr, je nach gewünschter Farbintensität, wie ihr mögt varriieren.



Batikfarbe fixieren: Der letzte Schritt ist ganz ganz wichtig, fixiert die Farbe unbedingt in einem Fixierbad. Ich habe es mal ohne gemacht und die Farbe ist dann in der Waschmaschine, trotz gründlichem Ausspülen, verlaufen. Das Fixierbad könnt ihr auch im Bastelladen kaufen und einfach mit heißem Wasser anrühren. Nach dem Bad lasst ihr die Wäsche einmal komplett trocknen und wascht sie dann in der Maschine.



Mein Fazit: Bettwäsche selber zu batiken ist wirklich einfach. Das Anrühren der Farbe und das Färben an sich sind kinderleicht. Auf der Packung ist immer alles sehr genau beschrieben. Ich finde es nicht kompliziert ein schönes Ergebnis zu erzielen und es macht riesigen Spaß sich die fertigen Kissen anzuschauen. Aber ihr müsst definitiv Zeit einrechnen. Durch das Ausspülen, Fixieren, Trocknen und Waschen gehen einige Stunden drauf. Meiner Meinung nach lohnt sich der Zeitaufwand, denn ihr habt hinterher schöne individuelle Bettwäsche und es macht richtig viel Spaß.

Ich möchte alsbald noch Tischdecken und Vorhänge batiken, das stelle ich mir auch sehr schön vor. Habt ihr schonmal außerhalb des Ferienlagers gebatikt? Habt ihr vielleicht sogar gute Tipps oder Ideen für mich? Ich bin angefixt.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Peeling selber machen- Anleitung [diy]

Hallo Liebe,
ich wollte schon ganz lange mal Peeling selber machen. Es sollte einfach, wohltuend und ganz natürlich sein. Wir schmieren uns so viel Chemie auf die Haut und in die Haare. Das ist ekelhaft und unnötig. Heute zeige ich Euch eine Anleitung für ein Peeling, welches ihr mit drei Zutaten, die ihr bestimmt zu Hause habt, machen könnt: Rosenblüten-Peeling.

peeling aus zucker

Okay, zumindest zwei Zutaten habt ihr zu Haus. Für die dritte Zutat müsst ihr Euch einen Strauß Rosen kaufen und die Blüten benutzen, anstatt sie wegzuwerfen, wenn der Strauß um ist. Oder vielleicht habt ihr ja Rosen im Garten? Dann knipst ein paar fast verblühte Knospen ab.

peeling rosenblätter

Für das Peeling braucht ihr:
braunen Zucker
Olivenöl
Rosenblüten (frisch oder getrocknet)
ein sauberes Glas

Anleitung für Rosenpeeling:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Peeling anzumischen. Wichtig ist, dass ihr jede Zutat zu ca. 1/3 in das Glas füllt. Entweder ihr schichtet Zucker, ganze Blüten und Öl einfach grob im Glas oder ihr mischt direkt alle Zutaten durch. Die Rosenblätter zerreißen, sobald ihr das Pelling auf der Haut verteilt. Natürlich könnt ihr die Blätter aber auch schon zerrupft ins Glas füllen.

peeling olivenöl

peeling selber machen

peeling diy

Das Peeling ist wahnsinnig toll! Es pflegt die Haut unglaublich gut und duftet so natürlich.Wer den Geruch von Olivenöl nicht mag, der kann es auch durch Mandelöl oder Kokosöl ersetzen. Mir war es eben wichtig nicht noch etwas für das Peeling kaufen zu müssen. Außerdem bin ich von Olivenöl als Beautyprodukt durchaus überzeugt. Hin und wieder mache ich damit auch eine Haarkur.

peeling zucker

peeling rosenblüten

Habt ihr schonmal Kosmetik selber gemacht? Habt ihr vielleicht noch tolle Ideen?

Donnerstag, 7. November 2013

Flaschengarten [DIY]

flaschengarten selber machen
Hallo Liebe,
wenn man an einem Samstagabend einen Flaschengarten bastelt, anstatt in den Club zu gehen, ist man dann alt? Ich sag mal nein, denn es hat Spaß gemacht! Wie ihr wisst bin ich ein großer immer-irgendwo-frische-Blumen-stehen-haben-Fan. Nun ist der Sommer definitiv vorbei und es gibt nicht mehr an jeder Ecke tolle Schnittblumen. Die aus holländischen Gewächshäusern oder die vom Aldi an der Kasse müssen nicht sein. So kam mir die Idee endlich mal einen Flaschengarten zu bauen. Ich finde die Dinger sehr interessant und höchst dekorativ. Heute gibt es eine kleine Anleitung dazu. Yeah!
flaschengarten selber machen
Ein Flaschengarten funktioniert in etwa so(Sorry an alle Biologen): Man bepflanzt eine Flasche, Einmachglas oder sonst ein Gefäß. Das Gefäß hat entweder eine recht kleine Öffnung oder wird komplett verschlossen. Dann entsteht in dem Gefäß ein kleines Ökosystem, welches sich selber versorgt. Da ist also nix mit Gießen oder so.
flaschengarten selber machen
Ihr braucht: Gefäße, Erde, Pflanzen, Löffel, Steine und Papier.
flaschengarten selber machen
flaschengarten selber machen
Ich habe verschiedene Gefäße benutzt, um zu sehen, Welches sich am Besten eignet. Bei den Pflanzen habe ich darauf geachtet, dass sie sich gut auseinander rupfen lassen. Man braucht nicht immer die ganze Pflanze, die Flaschen sind nicht sehr groß. Außerdem habe ich sehr verschiedene Pflanzen besorgt, ebenfalls um zu testen. Man sagt, also ich hab im Internet gelesen, dass die Auswahl der Pflanzen manchmal schwierig ist. Nicht alle Pflanzen vertragen das Klima in der Flasche. Ich war in verschiedenen Blumenläden, keiner konnte mir wirklich weiterhelfen. Also einfach probieren!
flaschengarten selber machen
Ihr befüllt die Flasche/ das Glas mit Steinen. Die sind wichtig, damit Wasser ablaufen kann und sich nicht in der Erde sammelt. Logisch, oder? Aus dem Papier dreht ihr euch einen Trichter und füllt damit die Erde auf die Steine. Der Trichter, damit die Wände nicht so dreckig werden.
ökosystem einmachglas
ökosystem einmachglas
ökosystem einmachglas
Dann zuppelt ihr euch, passend zu eurem Gefäß, die Pflanzen zurecht und pflanzt sie mit dem Löffel ein. Habt ihr eine besonders kleine Öffnung, müsst ihr den Löffel durch Holzstäbchen ersetzen.
ökosystem einmachglas
ökosystem einmachglas
ökosystem einmachglas
So, wenn ihr das jetzt hübsch gemacht habt kommt der wichtigste Teil: das Angießen. Ihr bewässert den Garten vorsichtig. Besser zu wenig, als zu viel Wasser!  Falls das Ding einen Deckel hat, schließt ihr den. Nun muss sich das ganze Ökosystem erstmal einpendeln. Für euch bedeutet das, dass ihr es in der ersten Zeit jeden Tag brav beobachtet. Morgens wird das Glas beschlagen sein, dann regnet es gerade in der Flasche. Is dat nicht süß? Bis zum Mittag sollte das Glas nicht mehr beschlagen sein. Falls es das aber doch ist, öffnet das Glas. Ist das Kondenzwasser an den Wänden verschwunden, so schließt ihr es wieder. So macht ihr das jeden Tag. Ich habe es manchmal auch nur alle zwei Tage gemacht. Ist auch Nix passiert. Irgendwann, wenn sich in der Flasche Alles eingespielt hat, braucht ihr es gar nicht mehr zu öffnen/zu lüften. Bei mir hat das ca. drei Wochen gedauert. Nun steht das Einmachglas anstelle von nem Blumenstrauß auf dem Esstisch und ich freu mich.
ökosystem einmachglas
garten in der flasche
Am Ende hatten wir noch einige pflanzen über. Damit habe ich dann noch ein paar Gläser beflanzt. Finde ich auch hübsch.
garten in der flasche
Was sagt ihr zu der Idee vom Flaschengarten?

Sonntag, 13. Oktober 2013

Herbstbloggerei

 

Charlotte von CharlottenMarotten veranstaltet die Herbstbloggerei. Ich freue mich, mit ein paar anderen Bloggerinnen dabei zu sein. Heute zeige ich euch, wie ich dafür ein paar Walnüsse aufgefädelt habe. Das ganze betrug sich so: meine Eltern haben einen großen Walnussbaum im Garten, d.h., dass ich im Herbst mit Walnüssen zugeschüttet werde. Mit Äpfeln ist es genauso, aber dazu ein andermal. Blöd ist, dass der Walnussüberschuss mit meiner Nussallergie kollidiert. Deswegen verschenke ich die Nüsse wieder weiter oder backe etwas damit. Ist die Nuss gebacken/gekocht ist die Allergie weg. Trotz Verschenkerei und Gebacke habe ich noch einige Nüsse über. Irgendwie kam mir die Idee daraus eine Girlande zu machen. Wie auch immer ich darauf kam. Das Ganze ist ,wie immer, ganz bloggeresque: total easy peasy. Ihr braucht: Nüsse, eine dicke Nadel, Nylonfaden und evtl Sprühlack (ich habe Güldenen genommen, könnte mir aber auch knallige Neonfarben vorstellen)





Ich habe einige Nüsse gold angesprüht und dann einfach aufgefädelt. Gehts denn leichter?






Jetzt wünsche ich euch einen schönen Herbstsonntag. Was macht ihr heute? Geht ihr raus?
Liebe, Berit

Montag, 30. September 2013

[diy] Konservendosen bepflanzen


Yeah! Es gibt wieder ein diy aufm Blog. Ihr erinnert euch vielleicht noch an das Letzte? ich muss heute mal etwas weiter ausholen, denn ich möchte etwas loswerden. Ich zählte mich eigentlich nie zu den kreativen Menschen. Ich habe nie besonders viel gebastelt o.ä. Im Winter mal einen Schal stricken war so der Höhepunkt meiner bisherigen Kreativkarriere. Nun, nach gut einem Jahr bloggen habe ich festgestellt, dass sich das geändert hat. Ich habe viel mehr Bock Dinge selber zu machen oder mit Fotos herumzuexperimentieren. Das erzähle ich euch, weil es einfach Spaß macht, und ich das als etwas sehr positives sehe. Mein Blog bringt mich dazu kreativ zu sein. Eine sehr schöne Seite des Bloggens. Geht das den anderen Bloggern auch so?

Nun aber zum heutigen Gebastel, das habe ich wieder mit Julia zusammen gemacht. Wer Julia noch nicht kennt kann sich ihr Label hier mal anschauen. Julia ist ein sehr kreativer Mensch. Dieses mal war ich bei ihr zu Besuch und habe auch ein paar kleine Ecken in ihrer sehr schönen Wohnung fotografiert. Wir haben Konservendosen beklebt und dann bepflanzt.


Ihr braucht: leere Dosen, Kleber(wir empfehlen "ART POTCH"), Stoff, Häkeldeckchen, Tape, Papier und was euch eben zum Bekleben einfällt. Ich komme mir gerade etwas albern vor hier eine "Anleitung" zu schreiben. Egal: ihr schneidet Stoff/Papier/Tape zurecht und klebt es auf die Dosen. Wir haben diese dann mit Sukkulenten und Kakteen bepflanzt. Ihr könnt die Dosen aber auch für vieles andere benutzen: Stiftehalter, Zahnputzbecher, Vase, Teelichthalter... Fällt euch noch etwas ein?




Ihr seht, das ganze ist ziemlich einfach und preiswert. Das Schöne ist, dass Stoffreste eigentlich ausreichen und das man viele Dinge benutzen kann, die man eh rumfliegen hat. Für Einige ist ein diy, wie dieses vielleicht total popelig. Für mich ist es aber kreativ einfach etwas zu tun. Wie ist das bei euch?
Ich sende euch Bastel- und Sukkulentenliebe und Liebe für Julia`s und somit alle anderen schönen, bunten, liebevoll eingerichteten Wohnungen
Berit