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Freitag, 19. Juni 2015

Cornwall- you must be loving your life in the rain


England ist nicht London, ne?! Das denken viele Leute, glaube ich. "Warste schonmal in England?" "Ja, dreimal in London." Klar, London ist England aber auch noch viel viel mehr. Und nein, nicht nur Tee. Hier habe ich euch schon einen kleinen Einblick in unseren Silvesterurlaub in Port Isaac gegeben. In England regnet es an 149 Tagen im Jahr, das sind 41%. Das schreckt viele Leute ab, sie wollen im Urlaub doch keinen Regen. Aber ich muss heute für England in die Bresche springen, denn ein Urlaub dort ist der Hammer! England is such a beauty, ohne Scheiß. Heute liefere ich dafür Beweise und ein paar Worte über unseren Urlaub.

Wir hatten zu viert ein wunderschönes Ferienhaus in Port Isaac mit Blick aufs Meer. Das Haus ist weiß und hellbau angestrichen, hat eine Veranda vorm Haus und einen kleinen Hof. Morgens, nach dem Aufwachen zog ich die Vorhänge zur Seite und konnte direkt aufs Meer blicken. Riesig weit, mit Klippen und endlosem Horizont. Nach dem Blick konnte mich nie etwas im Zimmer halten, ich war morgens direkt ein bisschen aufgekratzt. Das Haus ist einfach, aber mit sehr viel Liebe und etwas Kitsch eingerichtet. Für meinen Geschmack genau richtig. Die Vermieterin Sue war super nett und kompliziert. Noch wichtiger: sie hatte uns frische Rosen hingestellt. Wenn man nicht viel Luxus braucht oder bereit ist den Ausblick und die Gemütlichkeit als Luxus zu nehmen, dann ist das Haus perfekt. "Penquite" kostete im Winter für eine Woche ca. 500€. Falls ihr Interesse an dem Haus habt, schaut mal bei Google danach. Pssst: es gab auch free-wifi :)

ferienhaus cornwall



Port Isaac ist ein wirklich schönes Fischerdörfchen mit sehr guten kleinen Restaurants, Klippen, alten Cottages, schmalen Gassen und natürlich einem Hafen. Meiner Meinung nach ist es das schönste Dorf dort in der Gegend aber das mögen andere Leute nicht so sehen. Wer in Port Isaac ist, der ist ab vom Schuss. Zur nächsten größeren Straße oder zum nächsten großen Supermarkt fährt man ca. 20Minuten. Ich fand das gut. So habe ich mich richtig von Steinhäusern, Klippen, Meer und Gemütlichkeit einsaugen lassen. All die Dinge, die uns zu Hause so oft in Versuchung bringen sind da gar nicht da. Ziemlich cool. Die einzige Reizüberflutung war das Rauschen des Meeres und unser Bock auf Fish&Chips. Wir sind echt ausgerastet. Schon am Morgen wurde über die beste Tageszeit für Fish&Chips diskutiert.

Rund um Port Isaac gibt es dann auch noch viele andere schöne Dörfer(z.B. Boscastle& Polperro) . An einem Nachmittag sind wir einige abgefahren und sind dort spazieren gegangen. Wer aber eine richtige Stadt sucht, der muss schon so 50km fahren. Wegen der sich windenden Straßen dauern diese 50km so ca 1,5Stunden. Wir sind einmal nach Plymouth gefahren und waren eher enttäuscht und Fish&Chips haben wir da auch nicht bekommen. Eine Woche ohne Stadt geht mehr als gut. Um Port Isaac sind sehr viele schöne Strände und die meisten davon sind gut zu erreichen. Endlosen Strandspaziergängen steht also gar nichts im Weg. Mein Tipp: einfach von Ort zu Ort tingeln und die Strände nach Lust und Laune ablaufen. So begegnen einem viele Überraschungen. Ein niedliches Cafe am Strand oder ein Dorf am Ende einer Felsschlucht. Wir haben uns die meiste Zeit treiben lassen und so macht mir Urlaub am meisten Spaß. 



Viele Tage haben wir mit Tagesausflügen verbracht. Einen halben Tag verbrachten wir z.B. bei sonnigstem Wetter in Land`s End. Eine große Landzunge, über die man zum westlichsten Punkt Englands wandern kann. Zack, stehste am Ende von GB. Ein echt tolles Gefühl. Besonders empfehlen muss ich auch die Küstenstraße von Newquay bis Padstow. Man hat fast die ganze Zeit Ausblick auf die Küste und kann ständig anhalten und ausflippen, weil es so schön ist. All die aufs-Meer-Glotzerei macht hungrig. Am Besten sucht man sich ein Cafe in dem "Cream Tea" serviert wird. Freunde, ein absolutes Träumchen: Scones, Erdbeermarmelade und clotted cream. Ach, und eine Tasse Tee. Scones schmecken in England besser als hier, das ist einfach so. Dazu dann diese clotted cream, eine ganz fettige milchige Masse. Bei uns artete das in echte Koordinationsprobleme aus weil wir nicht jeden Tag Cream Tea und Fish&Chips essen konnten. Ich kann euch sagen, wir haben eine ausgewogene(haha) Abwechslung gefunden. Wer sich selbst von den Scones nicht überzeugen lässt, der muss dann halt in den Schwarzwald fahren :)

Bei unserem nächsten Besuch möchte ich gerne noch ins Dartmoor. Hello Hound of Baskerville. Im Sommer würde ich mir ein paar Schlösser und Gärten anschauen um mich dann wie in einem Jane Austen Buch zu fühlen. Oder noch besser wie in Jane Eyre. Ich liebe Jane Eyre. Und ich liebe auch Cornwall. Wie findet ihr denn England?






Montag, 3. November 2014

mein Bretagneurlaub [La Palue& Point du Dinan]


[All die Urlaubsbilder sind digital und analog gemischt. Die Fotos sind mit der CanonAE1 und der Nikon d800 aufgenommen. Für die analogen Bilder in diesem Post habe ich den Kodak ektar, den Kodak gold und den Illford HP5 benutzt.]

Hier in meinem ersten Post zum Urlaub befanden wir uns bereits in Crozon am Meer. Heute gehen oder fahren wir die Klippen ein Stück weiter entlang und landen am Strand "La Palue". Dieser Strand ist echt atemraubend. Als wir das erste Mal dort waren sind wir ausgerastet und haben gekreischt, so schön ist es da. Der Strand ist insgesamt ca zwei Kilometer lang und im Sand bilden sich kleine warme Pfützen. Oben auf den Klippen haben wir oft gefrühstückt oder Kaffee getrunken. Ein Blick über die Weite von La Palue ist wie Vergessen& Stillstehen. Endlich mal an nichts Blödes denken. Goldregen! Einfach nur da sein. Kennt ihr das? Mir gelingt es echt selten ganz abzuschalten.









Ganz in der Nähe von "La Palue" befindet sich "Point du Dinan". Dort sind wir öfter über die Klippen gekrakselt und haben gestaunt. Vielleicht denken einige jetzt schon:" Bor, die hat nur Meer und Klippen auf ihren Bildern." Tja, unser Urlaub bestand fast nur aus Klippen und Wasser. Wir waren zweimal in der Stadt "Quimper". Dort ist es zwar sehr schön, aber wenn man die Möglichkeit hat auf Klippen rumzusitzen, dann stinkt die Stadt ganz schnell ab. Diese Klippen und das Meer versetzen mich in einen richtigen Rausch, das macht einfach total glücklich. Alles scheint dann so weit weg und so unwichtig. Die rauen Klippen und das rauschende Meer, meine Droge :)








Freitag, 10. Oktober 2014

ein paar erste Urlaubsimpressionen und die Gewinner


Heute fällt Konfettiregen: bunt, glitzernd und stürmisch. Denn ich gebe die Gewinner meines Geburtstagsgewinnspiel bekannt und schwelge in Urlaubserinnerungen. Ach, und es ist Freitag. Geiler gehts doch gar nicht.
Ich gebe euch heute einen ersten klitzekleinen Einblick in den gerade vergangenen Urlaub. Zusammen mit meinem Freund Michel und meinem besten Freund R. habe ich zwei Wochen in der Bretagne verbracht. Es war so wahnsinnig schön, ich werde noch ewig daran denken. Hier auf dem Blog werde ich euch ganz bald die Bretagne aus meinen Augen zeigen. Es wird so ca. 3-8 Posts geben, in denen ich euch zeige wo wir waren und was wir, außer auf Klippen rumsitzen, noch so gemacht haben.




Zum Gewinnspiel:
Während ich im Urlaub war wurden die Kommentare unter meinem Gewinnspiel immer mehr. Das hat mich so unglaublich doll gefreut. Ich danke Allen, die am Gewinnspiel teilgenommen haben <3
Gewonnen haben: Fee, Laura, Julia, Jana, Anna, Franse, Nils, Gedankengarage und Haydee. Ihr habt eine Email von mir im Postfach. So, und jetzt noch schnell den Freitag weghauen und das Wochenede genießen:)

Sonntag, 13. April 2014

Urlaub am Bodensee ist nicht nur für Omma schön {part 2}



Hallo Liebe,
hier konntet ihr bereits über den ersten Teil unserer kleinen Reise lesen. Ihr erinnert euch, den Samstag brachten wir mit Wein auf dem Hotelzimmer zum Ausklang. Da wir bisher kaum Zeit in der Gegend verbracht hatten, waren wir Alle heiß darauf, am Sonntag möglichst viel zu sehen. Das Schloss Neuschwanstein war von uns ca. 200km weit weg. Das war ursprünglich als Tagesausflug geplant, doch aufgrund der Autopanne, war der Sonntag der einzige ganze Tag, den wir hatten. Wir hatten keine lust, so lange im Auto zu sitzen und all unsere anderen geplanten Vorhaben abzublasen. Kurzerhand suchten wir ein Alternativschloss (nämlich das von Napoleon direkt am Bodensee) und beschlossen noch ein paar weitere Stops einzubauen. Wir hatten viele Mettwürstchen dabei, damit konnten wir den Bjarne bestechen. Nein, quatsch. Auch er wollte lieber das Alternativprogramm, anstatt Neuschwanstein.


Und das war definitiv die richtige Entscheidung. Wir hatten einen so so schönen Tag. Wir fuhren zum Rheinfall, tingelten durch schweizerische Dörfer, sahen Berge, besuchten Konstanz, aßen Eis, bestaunten das Schloss, hatten Picknick überm See und natürlich endeten wir mit einem Sonnenuntergang. Ach, ne. danach waren wir noch beim Griechen.


Und, was sagt ihr? Am Bodensee ist es schön, oder?

Freitag, 11. April 2014

Urlaub am Bodensee ist nicht nur für Omma schön {part1}


Hallo Liebe,
es gibt ja Leute, die denken, Urlaub am Bodensee ist nur für Omma und Oppa. Da habt ihr euch aber ganz tief ins Däumchen geschnitten, denn dort ist es wunder-wunderschön! Glaubt ihr nicht? Ich habe Fotobeweise! Ha! Erst möchte ich euch aber die Geschichte von unserem Bodensee-Trip erzählen.

Es ist seit einigen Jahren(eigentlich seit 2) Tradition, dass wir uns, im engen Freundeskreis, eine kleine Reise oder Unternehmung zum 30.Geburtstag schenken. Nun wurde der Bjarne im Oktober dreißig, und der Bjarne steht so ziemlich extrem auf Schlösser, Rococo-Frisuren und Adelsgeschichten. Der steht sonst auch noch auf Mett mit Zwiebeln, aber mag kein rohes Fleisch anfassen. Das tut aber nichts für die Geschichte, ich will nur sagen, der Bjarne ist natürlich sehr vielfältig interessiert. Was schnekt man so einem Schlösser-Freak? Wir haben ca. eine Minute überlegt und uns für einen Trip zu Schloss Neuschwanstein entschieden. Wer ein echter Schlösser-Freak sein will, der muss da mal gewesen sein, dachten wir uns.

Heute, vor zwei Wochen ging es dann los. Fünf Freunde, bester Laune, kalte Pizza und Kuchen in unserem alten Renault Kangoo. Nachmittags kamen wir in unserem Hotel in der Nähe vom Bodensee an. Einchecken, Zimmer anschauen, frisch machen, rumblödeln und den Plan "Lass zum Sonnenuntergang zum Bodensee fahren" schmieden. zum Auto gehen und merken, dass das Auto nicht anspringt.-Oops- Nach einigem Hin-und Her fanden wir raus, dass der Schlüssel kaputt war und deswegen die Wegfahrsperre verhinderte, das Auto zu starten. Mit einem kleinen Schüppchen beschlossen wir, uns am nächsten Morgen um das Auto zu kümmern. Die Werkstätten hatten zu und wir konnten eh Nichts mehr richten. Wir sind dann Essen gegangen und haben den Abend mit Wein auf dem Hotelzimmer verbracht. Auch schön!

Am nächsten Morgen ging dann das Chaos los: wir hatten einen riesen Ärger mit dem Adac und es dauerte Stunden, ewig viele Telefonate und einige Nerven, bis wir eine Lösung gefunden hatten. Da war es dann schon fast Nachmittag und wir wollten einfach los. Wir besorgten uns einen Mietwagen und fuhren zum Bodensee. Dort gab es dann Eis, Käsespätzle und einen übertollen Sonnenuntergang. Das lies uns den Autoärger, zum Glück, sehr schnell vergessen.

Und nun zeige ich euch, wie schön der Bodensee ist. Den Rest der Geschichte erzähle ich euch am Sonntag, denn zu Schloss Neuschwanstein sind wir, trotz Mietwagen, nicht gekommen.