Freitag, 20. Dezember 2013

Earl Grey Kekse {Ho Ho Ho}


Hallo Liebe,
nach meinem Post über die Teebeutelkekse, schickte mir Ellen ein Rezept für Kekse mit Earl Grey Tee. Was soll ich sagen? Ich war direkt angefixt. Ich schaute mir ein paar Rezepte von Keksen mit Tee an und wurschtelte mein eigenes Rezept zusammen. Die Kekse sind super geworden: mürbe, buttrig, süß, salzig und mit einer leichten Schwarzteenote. Also danke, Ellen.





Ihr braucht:
200g weiche Butter, 80g Zucker, 50g Puderzucker, 450g Mehl, 1 Prise Salz, 2 Packungen Vanillezucker, 3El Earl Grey

~den Tee in der Butter aufkochen, 30Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb schütten
~alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Mixer zu einem Teig kneten
~Teigkugel zwischen zwei Stücken Backpapier ca. 1-1,5 cm dick ausrollen

~Teig ausstechen oder so wie ich einfach Taler formen
~bei 160Grad ca. 15Minuten backen

So, jetzt interessiert mich aber Was ihr so backt!? Ihr dürft eure Rezepte gerne in den Kommentaren verlinken.





 
 




Sonntag, 15. Dezember 2013

Seifenblasen im Dunkeln und etwas Persönliches



Die Fotos, die ihr heute seht, sind bei einem Spaziergang mit Serpil entstanden. Sie brennt, genau wie ich, für den analogen shit <3

Heute, am 3.Advent möchte ich euch Etwas von mir erzählen. Leider, leider muss ich mein Latinum in der Uni nachholen und das ist einfach nur zum Kotzen! Mein ganzes Studium verzögert sich dadurch ungemein und der Frust wächst in mir. Vergangenen Sommer habe ich die Latinumsprüfung bereits einmal geschrieben und bin knapp durchgefallen. Ich hatte zuvor den ganzen Sommer gelernt. Was Schlimmeres war mir in der Uni vorher nicht passiert. Der Sommer war so ziemlich hin und belohnt für all die Büffelei wurde ich nicht. Nachdem ich das Ergebnis bekommen hatte, verbrachte ich eine Woche fast nur auf der Couch. Ich wurde so richtig krank. Erst bekam ich Grippe und dann Bauchweh. Normalerweise halte ich es nicht länger als eine Stunde auf der Couch aus, müsst ihr wissen. Bauchweh ist ein gutes Stichwort, denn im neuen Semester, nach dem Sommer, begann für mich der Latinumskurs zum zweiten Mal. Von Anfang an mit Bauchschmerzen!


Es ist für mich und auch all die anderen Studenten eine Qual. Alle haben Angst! Ich kann selten zugeben, dass ich Angst habe, aber seit einigen Tagen gestehe ich mir ein, dass ich eine Scheißangst habe! Und das ist gut so! Es ist gut, die Angst zu akzeptieren. Nun ist die Mitte des Semesters, im Februar werde ich die Prüfung erneut antreten. Schon jetzt bringt mich diese Prüfung um den Schlaf, ich liege manchmal ewig wach. Dabei fahre ich mir Filme auf die Prüfung oder überlege welche Personalpronomen ich noch wiederholen muss oder woran ich nochmal einen Konzessivsatz erkenne. Der absolute Wahnsinn!!!


Eigentlich bin ich stark und groß, wenn es aber um Latein geht werde ich klein. Das ist doch scheiße! Bereits einige Tage denke ich, in jeder freien Minute, darüber nach. Warum? Dafür geht viel zu viel Energie drauf! Es nagt richtig an mir. Ja, diese negativen Gedanken und Gefühle nagen an mir und meiner Einstellung. Ich will das nicht!


Und heute hat sich an meinen Gefühlen etwas verändert. Ich will einfach nicht mehr nur das Negative sehen! Das packe ich gar nicht. Ich will mich auf das Positive an diesem Latinum konzentrieren! Und das fühlt sich gut an. Wenn man das Lateinische beherrscht, dann versteht man so Vieles besser. Man erkennt nicht nur die Abstammung der Wörter im Deutschen, nein, man versteht plötzlich auch Italienisch. Redewendungen ergeben Sinn und man weiß wo sie herkommen. Namen von Menschen oder Firmen bedeuten viel mehr, bzw. die Bedeutung erschliesst sich ganz eben. Die deutsche oder englische Grammatik wird lächerlich einfach. Diese ganzen Kleinigkeiten und noch viel mehr sind gut und machen sogar Spaß.


Darüber hinaus wachse ich an all dem Stress. Wenn ich diese Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht habe, dann kann mir nie mehr eine Prüfung etwas. Ich beschliesse also heute, ganz offiziell, dass ich ab jetzt immer das Positive sehen werde. Ich will mich nicht mehr ständig davon runterziehen lassen. Weg mit all diesem negativen Scheiß! Ein bisschen Angst behalte ich, denn ich glaube, dass Angst nicht immer schlimm ist und manchmal auch einen wichtigen Teil beiträgt.
Fickt euch, ihr doofen Lateingedanken! Verpisst euch einfach! Ab heute gehe ich, wenn ich an einer viel zu schweren Rede von Caesar sitze, zwischendurch raus und freue mich über den Kaffee, den ich dabei trinke.


Habt ihr vielleicht auch gerade Etwas, wo ihr die blöden Gedanken einfach zum Teufel schicken wollt? Dann macht das bitte!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

ein Tag in Holland am Meer & warum die dort auch im Winter surfen



Hallo Liebe,
wie ihr ja bereits wisst, ist das Ruhrgebiet ganz nah an Holland. Somit ist für uns Pottmenschen das Meer wirklich um die Ecke. So berichtete ich bereits hier oder hier über Tage am Meer. Mein Freund, der M. surft seit Mitte des Jahres. So hat er den Mai surfend in Spanien verbracht. Im Oktober eröffnete er mir, dass er sich nun einen Wintersurfanzug kaufen werde und ich doch mit nach Holland zum Surfen kommen soll. Im Oktober???, war meine Antwort. Klar, man surft doch nicht nur im Sommer! Mir war das bis dato gar nicht klar. Ich dachte, man surft im Sommer und fertig. Aber man surft das ganze Jahr, und Menschen ausm Pott und drumherum fahren im Winter, an den Wochenenden nach Holland zum Wellenreiten. Aha!
Ich bin natürlich mitgefahren, denn für einen Tag am Meer bin ich immer zu haben. Trotzdem fand ich den Gedanken an das Wintersurfen noch komisch. Leider entscheiden beim Surfspot die Wellen und nicht die Schönheit des Strandes oder der Dünen. So sind wir in Scheveningen gelandet, wo es einen typischen Stadtstrand gibt. Ach, und gute Wellen.
Obwohl der Strand in Scheveningen nicht so doll ist, fand ich den Tag am Meer toll. Ich habe einen langen Spaziergang gemacht und die Surfer haben unter ihren Anzügen, Kappen und Handschuhen sogar geschwitzt. (Kennt Jmd. die erste Staffel von American Horror Story? Ungefähr so sehen die Surfer dann aus.)
Fahrt ihr denn oft zum Meer? Ist es bei euch in der Nähe?









Montag, 2. Dezember 2013

Kekse in Teebeutelform {Ho Ho Ho}



Hallo Liebe,
passend zum gestrigen 1.Advent beginnt auch auf Marmeladekisses die Vorweihnachtszeit. Ich gebe euch heute ein ganz tolles Rezept für Shortbread. Außerdem zeige euch, wie ihr eure Kekse zu etwas ganz Besonderem machen könnt. Bereits letztes Jahr habe ich Kekse in Teebeutelform gebacken. Ich finde das so toll, dass ich das dieses Jahr wiederholt habe. Die Kekse sehen nicht nur super aus, sondern eignen sich auch zum Verschenken oder als Tischdeko. Was meint ihr?




Ihr braucht:
(für den Teig) 200g weiche Butter, 80g Zucker, 50g Puderzucker, 450g Mehl, 1 Prise Salz, 2 Packungen Vanillezucker  
(um daraus Teebeutel zu machen) Schere, Stift, Garn/Faden, Nadel, Papier für die Teefähnchen (mit Muster oder in weiß, wie ihr mögt), Papier für die Schablone




~alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Mixer zu einem Teig kneten, zu einer Kugel formen
~Teigkugel zwischen zwei Stücken Backpapier ca. 1-1,5 cm dick ausrollen
~Teebeutel und Teebeutelzettelchen auf einem Stück Papier abmalen, dann ausschneiden
~die Schablone auf den Teig legen, darum den Teig mit dem Messer abschneiden
~mit einer Kulihülle vorsichtig Löcher in die Teebeutel stanzen
~bei 160° ca. 20 Minuten backen
~die Schablone für das Teebeutelzettelchen auf z.B. Geschenkpapier legen, Zettelchen ausschneiden
~mit Nadel und Faden Zettelchen am Keks befestigen






Ihr könnt die Teebeutel komplett nach eurem Geschmack stylen. Ich habe kupferfarbenes Garn von Garn&mehr benutzt. Die Fähnchen(heißen die überhaupt so?) habe ich aus weißem, festem Papier ausgeschnitten, die möchte ich später noch beschriften. Wie gefällt euch die Idee von den Teebeutelkeksen? 

Ihr wisst, letzte Woche war ich noch gar nicht in Weihnachtsstimmung. Nachdem ich aber am Wochenende gebacken habe und gestern die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet habe bin ich voll drin. Wie sieht das bei euch aus? Am Sonntag bastel ich mit meiner Mutter Fröbelsterne. Da freue ich mich schon riesig drauf. Habt ihr das schonmal gemacht? Tipps und gute Anleitungen sind sehr willkommen.





Montag, 25. November 2013

happy monday.


Washitape an der Wand als Deko

Hallo Liebe,
mit ein paar herbstlichen Bildern, aus unserer Wohnung wünsche ich euch einen guten Start in die Woche. Ok, eigentlich ist außer den Physalis nix herbstlich, aber irgendwie sind die Bilder für mich herbstlich. Vielleicht weil ich spüre wie der Herbst langsam geht und der Winter bzw. Weihnachten sich langsam breit macht. Ich liebe die Vorweihnachtszeit, aber irgendwie war ich noch voll im Herbst. All die bunten Blätter, Kürbisgerichte und das schönste Herbstlicht hielten mich für Wochen fest. Voll kitschig, aber der Herbst war dieses Jahr regelrecht magisch für mich. Ich war so richtig eingehüllt in Herbstgefühlen, weich und gemütlich und so schön.

Sukkulenten sammeln

Letzte Woche lief ich dann, eingehüllt im Herbst, zu meiner Freundin L. Der kürzeste Weg zu ihr führt durch die Stadt. Einmal um die Ecke rum und ich stand, wie eine Bekloppte, mitten auf dem Weihnachtsmarkt. Ich bin dann schnellen Schrittes rüber und dachte: "Klar, sechs Wochen nur noch!?"
Bei L. erwartete mich dann eine Wohnung, in der die Weihnachtsdekobombe bereits hochgegangen war. Während sie mir ihr neues Schneemann-Weihnachts-Sterne-Hintergrundbild zeigt und ihren Kevin-Allein-Zu-Haus-Klingelton abspielt beginnen sich meine Gedanken langsam vom Herbst zu lösen.


Und in diesem Zustand bin ich dann stehengeblieben. Das ganze Wochenende fühlte sich komisch an. Ich schwebe zwischen herbstlichen Waldspaziergängen und Bock auf Weihnachten. Kennt ihr das, wenn man so in einem Zwischenzustand schwebt? Jedenfalls habe ich schon über Weihnachtsdeko und ein paar Blogprojekte nachgedacht. Der Spaziergang am Sonntag fühlte sich weniger nach Herbst, mehr nach kalt an. Ich brauche noch ein paar Tage, manchmal bin ich langsam. Wie sieht das bei euch aus? Seid ihr schon voll im Weihnachtsfieber?

PS: Bitte tragt diese Weihnachtsmannmützen nicht! Nein, auch nicht die, die nicht blinken!
Liebe, Berit